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Wir suchen Namen...

... Die Zukunft ist eingeleitet. Ein Quartett aus Stadt Limburg, dem Bistum, dem Pharmaunternehmen Fidelio Healthcare und der Egenolf Grundstücksgesellschaft teilt sich das ehemalige Areal von Mundipharma auf der Dietkircher Höhe. Dort wollen Bistum und Stadt in den Verwaltungsgebäuden I und II mit einem Teil ihrer Mannschaften einziehen, wird die Egenolf Grundstücksgesellschaft das Conference Center als Tagungsort und Bürostandort vermarkten und führt Fidelio Healtcare als Unternehmen die Pharmaproduktion fort. Klare Signale für einen Neuanfang an einem Standort, der auch architektonisch Signale setzt.

Den Neubeginn soll auch eine neue Adresse verdeutlichen, zugleich fehlt auch eine passende Bezeichnung des Areals. „Mundipharma hat wichtige Akzente in Limburg gesetzt, aber das ist jetzt Vergangenheit“, verdeutlicht Bürgermeister Dr. Marius Hahn. „Wir suchen einen Namen für die Straße, die zugleich auch als postalische Adresse dient“, ergänzt Generalvikar Wolfgang Rösch für das Bistum. „Und notwendig ist es auch, eine Bezeichnung für das komplette Areal zu erhalten, an dem wir zu viert sitzen“, betont Heiner Hoppmann als Geschäftsführer von Fidelio Healthcare. „Der neue Straßenname und die Bezeichnung für das Areal sollen natürlich auch von den Limburgern gut angenommen werden“, gibt Marcel Kremer als Vertreter der Grundstücksgesellschaft Egenolf als Ziel aus.

Und wie soll das erreicht werden? Mit einem öffentlichen Namenswettbewerb. Gesucht werden zwei Namen. Zum einen für eine kleine Straße, die von der Limburger Straße auf das Areal führt und die zugleich als postalische Adresse dient. Und es wird eine Bezeichnung für das komplette Areal aus Verwaltungsgebäuden, Conference Center und Produktionsstandort gesucht. Vorgaben zu den Namensvorschlägen gibt es keine. Bis zum Ende der Sommerferien können Vorschläge per Mail oder über Facebook, per Postkarte oder Brief gemacht werden. Einsendeschluss ist Samstag, 10. August.

Aus den Vorschlägen wird eine Jury, der unter anderem die vier neuen Eigentümer angehören, die Namen auswählen, die ihr am besten erscheinen. Über die Vorschläge hat dann der Magistrat der Stadt zu befinden. Und wenn dies geschehen ist, werden die Namen auch der Öffentlichkeit präsentiert. Das wird Anfang September sein.

Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas. Für die beiden Namen, die anschließend als Straßennamen und als Arealsbezeichnung geführt werden, gibt es jeweils 500 Euro. Zwei zweite und dritte Preis sind ebenfalls vorgesehen, sie sind mit je 300 und 200 Euro dotiert.

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